Mrz 11 2010

Die Zahl der Milliardäre, ein Indikator für das Ende der Wirtschaftsrezession

Published by at 14:48 under ToDay

In der International Business Times liest man heute, dass die Forbes Liste im letzten Jahr, trotz Krise, statt 793 nun 1011 Milliardäre ausweist. Steve Forbes schließt daraus ein Ende der Wirtschaftsrezession.  ??? … meinte er vielleicht ein Ende der Wirtschaftsrezensionen in seinem Blatt?

Eines ist natürlich bekannt, die Reichen werden reicher und die Armen werden ärmer – war das nicht das Ziel derer, die schwachsinnige Hypotheken mit Null-Sicherheit herausgaben und auch – trotz mutmaßlichem Versagen und herber Verluste – weiterhin Boni absahnen?


Vielleicht ist auch nur die Definition “Milliardär” inflationär. Seines Zeichens jüngster Milliardär “Marc Zuckerberg” hat auch keine Milliarde in der Tasche oder auf der Bank, nein, nur sein Anteil am bis dato tief roten Facebook wird von den Sehern des Marktes so astronomisch eingeschätzt. Grund für diese Einschätzung sind hochgerechnete, kopflose Anteilskäufe von Microsoft und irren Schätzungen des Werbepotentials im social Media.

Die Zahl der russischen Milliardäre stieg im gleichen Zeitraum von 32 auf 62, was die Transfers von Fußballspielern und die Visionen von Tiffany, Bulgary & Co. in ekstatische Verzückungen treiben dürfte und Carlos Slim, der mexikanische Telekom Tycoon überholt nun Bill Gates, der sich eventuell schon mal einen einen Abstieg gewöhnen sollte, nach dem Windows mobile Desaster und … (anderes Thema ;-) )

Bei Staatspleiten und Firmenpleiten in Rekordhöhen in 2009, scheint es auch in 2010 bergauf zu gehen… aber ein Ende der Wirtschaftsrezession?

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One response so far

One Response to “Die Zahl der Milliardäre, ein Indikator für das Ende der Wirtschaftsrezession”

  1. KerstinLon 27 Apr 2010 at 13:09

    Es sieht so aus, als ob die Krise nur manche Branchen berührt hat. Aber natürlich. Es gab überhaupt keine Krise eigentlich!