Jan 29 2010
Kundenbeziehungsmanagement (CRM) bei opendownload.de
opendownload.de stellt kostenlose Softwareprodukte aus dem Internet in einem kostenpflichtigen Download zur Verfügung. Allerdings merkt man das nicht so leicht - man meldet sich sorglos an, wie man das ja leider oft genug im Web tun muss und denkt, das ist halt für den Hersteller der Software – nun gut. Leider ist dem nicht so, denn man schließt dann ahnungslos einen 2 Jahres-Abo-Vertrag für 8 Euro/Monat, um weiterhin kostenlose Produkte teuer downloaden zu können.
Dreist, nicht wahr? So dachte auch ein Betroffener und ging vor Gericht. Der Richter stellte nun auch fest, dass es auf diese Art und Weise zu keinem Vertrag zwischen der Abzockseite und dem Betroffenen gekommen sei und der deshalb auch nicht zahlen müsse.
Die Seitenbetreiber von opendownload.de führten an, dass es zum Lebensrisiko gehöre, mit einem unberechtigten Anspruch konfrontiert zu werden. Tolldreist – nicht wahr? s. Chip
Das Gericht sah auch dies anders und opendownload muss nun auch die Anwaltsgebühren des Klägers erstatten.
Es dürfte hier eigentlich zu keinerlei Diskussionen kommen, wenn ein Angebot keinen eigentlichen Wert darstellt, was hier im Grunde der Fall ist, denn wenn der Betroffene besser geschaut hätte, dann hätte er auch das kostenlose Download gefunden, dann kann unmöglich Geld dafür gefordert werden.
Als nächstes verkauft uns einer einen Atemzug oder einen Schluck Mainwasser …
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