Feb
26
2010
… und lässt immer mehr Menschen hinter sich.
Glaubt man einigen Web 2.0 Enthusiasten und Vorzeige-Bloggern, so ist es das erstrebenswerteste Ziel in einer voyeuristischen Gesellschaft einen immer kapriziöseren Seelenstriptease auf das Parkett zu legen. Die Web 2.0 Variante von Paris im Hilton.
Zitat: Der Chef twittert von der Messe, die Personalchefin stöbert in Facebook … und die Abteilungsleiter füllen Wikis.
… die 1. Führungsebene bereitet ihr Profil auf LinkedIn auf und die Belegschaft trägt sich schon mal zur späteren Jobsuche und zur Auffindbarkeit für die zahlreichen Headhunter in Xing ein.
Noch vor zwei Jahren waren die gleichen Verdächtigen schon mit eigenen Avataren in Second-Live unterwegs (die meisten Avatare dürften sich da jetzt aber bitter langweilen) und nichts schien mehr ohne zu gehen. Mittlerweile verkommt die 3D Welt als Webkonferenz System mit optischem Klamauk. Warum man einen Avatar braucht kann wohl nur James Cameron’s Blockbuster “AVATAR” hinreichend erklären. Aber solange wir hier noch normal atmen und uns bewegen können, haben wir ja noch etwas Zeit. Continue Reading »
Apr
03
2009
Irgendwie war es doch klar. Da taucht ein neuer Dienst aus dem Nichts, die halbe Welt grübelt: Ist das nun totaler Quatsch oder ist das der Nachfolger von eMail oder so ähnlich…
… und eines Tages greift Google zu! – Schnapp!
Die Amis haben es wieder mal ein bisschen eher begriffen, was man damit anstellen kann und so wurde Twitter, die Zwitscher Gemeinde, zu einem neuen Trend. Thanks to Obama: Yes, we can! wurde Twitter plötzlich auch in Deutschland haus- und hoffähig und selbst Frau Merkel scheint einen authentischen Feed zu bedienen. Dieser ist aber geschützt und man muss erst anfragen, ob man dem Tweet folgen darf.
Ich wusste gar nicht, dass das geht … aber sehen Sie selbst: http://twitter.com/merkel
Eine Anfrage habe ich mir erspart, da unter den 383 Followers wohl nur die CDU/CSU Platz hat.
Wie dem auch sei, die Twitter Story fing so kurios an wie bei Google und so endet sie denn auch wahrscheinlich bei demselben. Laut Techcrunch steht Google nun mit Twitter in Verhandlungen und es wird sogar ein preislicher Zielkorridor von über 250 Million Dollar genannt.
Uups – irgendwann wird es wohl im Web nur noch Google geben, wenn das so weiter geht, mag man da denken … wir werden sehen
Mrz
24
2009
Eben getwittert und schon bei ihrem Lieferant in der Datenbank!
Der Grund warum viele Kunden es überhaupt nicht gerne sehen, wenn ihr Hauptlieferant ein CRM System nutzt, um über alles im Bilde zu sein, was man vermeintlich im Vertriebsgeschäft nutzen kann, liegt wohl in der Tatsache begründet, dass diese CRM Systeme CIA Systeme sind und den gläsernen Kunden zum Ziel haben.
Salesforce biete nun ein Twitter und Facebook Modul an, was dem Anbieter hilft alle relevanten Tweets und Posts zur eigenen Firma oder Produkt aufzuspüren und zu “tracken” …
Damit bekommt die Abkürzung SaaS (ursprünglich Software as a Service) eine neue Dimension und wird zu “Spy as a Service”. Das Thema Salesforce CRM wird somit wohl zu “Rent your Customer Spy”.
Sehr delikat – Was meinen Sie? … Gehen Sie sich nun nicht sofort in Deckung, wenn so ein Vertriebsmann anrückt und sie ausspioniert?
News
Mrz
16
2009
Gleich vorne weg – beides kann zutreffen, es kommt halt drauf an, wem man bei Twitter folgt.
Der Nachrichtendienst erlaubt es 140 Zeichen in die Welt zu posaunen und die 140 Zeichen interessieren dort jemanden evtl. so nachhaltig, dass er ab sofort mehr von ihren 140 Zeichen lesen möchte und so folgt er/sie ihren Worten.
Aber wer mehr wissen möchte, der sollte sich unbedingt den Podcast von Georg Schneider ansehen
Jan
30
2009
Nachdem Holtzbrinck verstärkt auf Communites (s. VZ & Co.) setzt, durften auch die Blogger, diese ungeliebten Freischärler freier Internet Meinungen nicht vergessen werden. Das Handelsblatt zwischert tituliert der eigene Beitrag und verheißt neue Möglichkeiten des gegenseitigen Linkaustauschs mit positivem Effekt für beide Seiten.
…hört sich gut an – wenn da bloß nicht schon wieder erste Bedenken aufkämen, man spiele mit gezinkten Karten. Tanja Gabler hat ihren Beitrag auf internetword.de bereits geupdated und bescheinigt den Handelsblättlern ein selbstsüchtiges Vorgehen, wobei die Bloggerbeiträge nur in einem Javascript verlinkt würden, was für Google leider nicht relevant sei.
Hmmmmh… das sollen mal die SEOs kommentieren … und wenn’s so ist, wird das einen Tritt ans virtuelle Schienbein geben… so weit so gut.
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